LED-Leuchtkasten vom Hersteller: Fertigung in Göppingen, Lieferung und Montage in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Das Wichtigste in Kürze
- Material: Korpus aus pulverbeschichteten Aluminiumprofilen, Sichtfläche aus gegossenem Acrylglas oder hinterleuchtetem Textil.
- Technik: Niedervoltbetrieb mit 12 oder 24 Volt, im Freien in Schutzart IP65, Lichtfarben von Warmweiß über Neutralweiß bis Kaltweiß und RGBW, Module mit über 50.000 Betriebsstunden.
- Bauformen: einseitig flach an der Fassade, doppelseitig als Nasenschild quer zur Fassade oder als Tuchspannrahmen mit wechselbarem Motiv.
- Beschriftung: UV-Direktdruck oder Folierung, austauschbar, auch als gefräste Sonderform entlang der Logokontur.
- Lieferung: zwei bis vier Wochen ab Freigabe, anschließend Auslieferung und Montage im gesamten DACH-Raum. Preise auf Anfrage.
Aufbau und Technik: wie ein Leuchtkasten gebaut ist
Ein Leuchtkasten ist ein geschlossenes Gehäuse, das von innen beleuchtet wird. Den Korpus setzen wir aus Aluminiumprofilen zusammen, verschweißen oder verschrauben die Ecken und pulverbeschichten das Gehäuse anschließend. Aluminium bleibt maßhaltig, nimmt kein Wasser auf und trägt große Flächen, ohne sich zu verziehen. Die Rückwand ist geschlossen und nimmt Kabelführung sowie Befestigungspunkte auf.
Vor dem Korpus liegt die Sichtfläche. Sie besteht entweder aus gegossenem Acrylglas, das mit UV-Direktdruck bedruckt oder mit einer lichtdurchlässigen Folie beklebt wird, oder aus einem bedruckten Textil, das in ein Spannrahmenprofil eingezogen wird. Beim Acryl liegt das Motiv geschützt hinter der Oberfläche, beim Textil lässt es sich später komplett tauschen, ohne dass am Gehäuse etwas verändert werden muss.
Beleuchtet wird über LED-Module, die je nach Bauform an der Rückwand oder umlaufend an den Innenseiten der Zarge sitzen. Sie laufen mit 12 oder 24 Volt Niedervolt, das Netzteil sitzt geschützt im Gehäuse oder in einem separaten Kasten. Wetterfeste Anlagen führen wir in Schutzart IP65 aus, mit dichten Kabeldurchführungen und einer Gehäuseentwässerung, die Kondenswasser nach unten abführt statt es zu sammeln.
Auch beim Leuchtkasten legen Sie die Lichtfarbe vorab fest, wahlweise warmweiß mit 3000 Kelvin, neutralweiß mit 4000 Kelvin, kaltweiß mit 6500 Kelvin oder farbig über RGBW. Weil eine große Fläche gleichmäßig durchleuchtet werden muss, achten wir dabei besonders auf die Bestückungsdichte. Die eingesetzten Module halten über 50.000 Betriebsstunden. Das Gehäuse öffnen wir für die Wartung frontseitig oder über eine Revisionsöffnung, sodass Module und Netzteil einzeln tauschbar bleiben.
Formate, Formen und Beschriftung
Rechteckige und quadratische Kästen sind der Regelfall, gefräste Sonderformen entlang einer Logokontur sind ebenso möglich. Auf Wunsch kombinieren wir eine durchleuchtete Fläche mit aufgesetzten Elementen, sodass Teile des Motivs plastisch hervortreten. Der Kasten ist zwei bis vier Wochen nach Freigabe fertig.
Einseitig, Nasenschild oder Tuchspannrahmen
Drei Bauformen deckt der Begriff Leuchtkasten ab, und sie lösen unterschiedliche Aufgaben. Der einseitige Kasten liegt flach an der Fassade, das doppelseitige Nasenschild kragt quer zur Fassade aus und ist längs der Straße sichtbar, der Tuchspannrahmen ist die textile Variante mit wechselbarem Motiv.
| Merkmal | Einseitig an der Fassade | Beidseitig als Nasenschild | Tuchspannrahmen |
|---|---|---|---|
| Aufbau | Aluminiumkorpus mit geschlossener Rückwand, flach an der Wand | Zwei Sichtflächen in einem Korpus, über Konsole quer zur Fassade befestigt | Umlaufendes Rahmenprofil, Textil mit Silikonkeder eingezogen |
| Sichtfläche | Acrylglas mit UV-Direktdruck oder Folierung | Beide Seiten bedruckt oder foliert, meist motivgleich | Bedrucktes Textil, hinterleuchtet, faltenfrei gespannt |
| Sichtbarkeit | Frontal aus der Straßenachse, quer zur Fassade kaum | Längs der Straße und aus der Fußgängerzone, aus beiden Richtungen | Frontal, mit sehr gleichmäßiger Fläche und dünnem Rand |
| Motivwechsel | Front oder Folie tauschen, Fläche muss demontiert werden | Wie einseitig, jedoch für beide Seiten | Textil herausziehen und neues einsetzen, ohne Werkzeug am Gehäuse |
| Typischer Einsatzort | Ladenfassade, Bürogebäude, Praxis, Werkstatt | Fußgängerzone, engere Straße, Gastronomie, Apotheke | Innenbereich, Ladenbau, Messe, Empfang, wechselnde Kampagnen |
| Montage | Direkt auf den Untergrund oder auf Abstandshalter | Über Wandkonsole, statisch relevant wegen der Auskragung | Wandmontage oder abgehängt, geringes Gewicht |
| Wartung und Zugang | Frontseitig oder über Revisionsöffnung | Meist über die abnehmbare Sichtfläche einer Seite | Rahmen bleibt an der Wand, Textil ist in Minuten heraus |
| Außeneinsatz | Ja, in Schutzart IP65 | Ja, in Schutzart IP65, auf Windlast ausgelegt | Vorrangig innen, außen nur in geschützter Lage |
Wo die Fassade parallel zur Blickrichtung steht, gewinnt fast immer das Nasenschild, weil ein flacher Kasten dort im schrägen Winkel verschwindet. Steht viel Information auf der Fläche oder soll das Motiv regelmäßig wechseln, spricht das für den Spannrahmen.
Wo die leuchtende Fläche ihre Stärke ausspielt
Es gibt Betriebe, bei denen der Firmenname allein nicht reicht. Eine Apotheke zeigt Notdienstzeiten, eine Werkstatt ihre Marken, ein Imbiss die Küche, eine Praxis die Fachrichtung und die Sprechzeiten. Für diese Fälle ist die geschlossene Fläche das passendere Werkzeug, weil sie mehrere Ebenen an Information gleichzeitig trägt, ohne unruhig zu wirken. Ein Schriftzug aus Einzelbuchstaben müsste dafür in mehrere Zeilen aufgelöst werden und verlöre genau die Ruhe, die ihn auszeichnet.
Der zweite Vorteil ist die Wandelbarkeit. Ändert sich das Angebot, wechselt ein Partnerlogo oder zieht ein neuer Mieter ein, tauschen Sie die Fläche statt der ganzen Anlage. Das Gehäuse bleibt an der Wand, die Befestigung bleibt unangetastet, und die Genehmigungslage ändert sich in aller Regel nicht, solange Format und Position gleich bleiben. Über die Standzeit einer Anlage gerechnet ist das ein Argument, das in der ersten Planung meist untergeht.
Durchleuchtung und Lichtbild
Die Qualität eines Leuchtkastens entscheidet sich an einer einzigen Frage: Leuchtet die Fläche gleichmäßig? Sichtbare Streifen, hellere Punkte über den Modulen oder dunkle Ecken sind das häufigste Mangelbild bei günstig gebauten Anlagen. Drei Faktoren bestimmen das Ergebnis.
- Abstand zwischen LED und Sichtfläche: Je tiefer der Korpus, desto weiter kann sich das Licht verteilen, bevor es die Front erreicht. Flache Kästen brauchen deshalb eine dichtere Bestückung oder eine seitliche Einstrahlung.
- Bestückungsdichte und Abstrahlwinkel: Module mit breitem Winkel überlappen sich früher und lassen kein Streifenbild entstehen. An Rändern und in Ecken setzen wir zusätzliche Module, weil dort sonst Abschattung entsteht.
- Streuwirkung der Fläche: Gegossenes Acrylglas und hinterleuchtetes Textil streuen deutlich besser als eine einfache Klarscheibe mit Folie. Bei dunklen Motivflächen steigt der Kontrast, was jede Ungleichmäßigkeit stärker zeigt.
Bei der Lichtfarbe kommt es auf das Motiv an. Warmweiß mit 3000 Kelvin wirkt einladend und passt zu Gastronomie und Ladengeschäften, Neutralweiß mit 4000 Kelvin hält Firmenfarben am neutralsten, Kaltweiß mit 6500 Kelvin unterstützt technische und medizinische Auftritte. Farbige Flächen mit RGBW sind möglich, sollten aber sparsam eingesetzt werden, weil Kommunen wechselnde Lichtfarben in vielen Satzungen einschränken.
Ein Hinweis zur Fernwirkung: Eine große leuchtende Fläche wird eher wahrgenommen als gelesen. Entscheidend ist deshalb nicht die Kastengröße, sondern die Schrifthöhe auf der Fläche. Planen Sie den Text so groß, dass er aus Ihrer tatsächlichen Betrachtungsdistanz noch trägt, und lassen Sie Weißraum am Rand stehen.
Montage und Genehmigung
Flache Kästen befestigen wir direkt auf dem Untergrund oder auf Abstandshaltern, damit die Fassade hinterlüftet bleibt. Nasenschilder hängen an einer Wandkonsole, die die Auskragung aufnimmt, und werden auf Windlast ausgelegt. In beiden Fällen prüfen wir den Untergrund vorab: Vollziegel, Beton, Wärmedämmverbundsystem und vorgehängte Fassaden brauchen jeweils andere Dübel und andere Lastverteilung. Bei gedämmten Fassaden setzen wir Abstandsmontagen mit druckfesten Hülsen, damit die Dämmung nicht gequetscht wird.
Den Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft. Kommt die Zuleitung erst noch, planen wir die Kabeleinführung so, dass sie hinter dem Gehäuse verschwindet. Alternativ liefern wir montagefertig, mit Bohrbild, Befestigungsmaterial und Anleitung, damit ein Betrieb vor Ort die Anlage setzt.
Genehmigungsseitig ist der Leuchtkasten in vielen Kommunen der kritischere Fall, weil er über eine große, durchgehend leuchtende Fläche verfügt. Maßgeblich sind die Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslandes und die örtliche Werbeanlagensatzung, die häufig Größe, Auskragung und maximale Leuchtdichte begrenzt. Für Nasenschilder kommen Vorgaben zur Höhe über dem Gehweg und zur Ausdehnung in den öffentlichen Raum hinzu. Was Sie dafür vorbereiten sollten, steht im Ratgeber zur Baugenehmigung für Leuchtreklame. Zeichnung, Aufriss und technische Angaben liefern wir zu.
Preis und Kalkulation
Auch der Leuchtkasten ist eine Sonderanfertigung, weshalb es keine Preisliste gibt und wir keine Spannen nennen. Diese Punkte bestimmen den Umfang:
- Größe der Sichtfläche: Sie treibt Materialeinsatz, Bestückung und Gewicht gleichzeitig nach oben.
- Bauform: Einseitig, doppelseitig als Nasenschild oder Tuchspannrahmen unterscheiden sich in Aufwand und Konstruktion deutlich.
- Ausführung der Front: Folierung, UV-Direktdruck auf Acryl oder bedrucktes Textil, dazu die Frage, ob Teilflächen ungedruckt durchleuchten sollen.
- Sonderform: Eine gefräste Kontur entlang des Logos ist aufwendiger als ein Rechteck.
- Stückzahl: Mehrere gleiche Kästen für ein Filialkonzept rechnen sich anders als ein Einzelstück.
- Montageaufwand: Arbeitshöhe, Untergrund, Konsole, Hubsteiger und Anfahrt spielen mit hinein.
- Genehmigungsplanung: Aufriss, Leuchtdichteangaben und Abstimmung mit der Behörde bedeuten Aufwand, der je Kommune schwankt.
Welche Faktoren am Ende durchschlagen, ordnet unser Ratgeber dazu ein, welche Größen den Preis einer Werbeanlage bestimmen. Kalkuliert wird jedes Projekt einzeln, das Festpreisangebot ist kostenlos, unverbindlich und liegt innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.
Gebaute Leuchtkästen und Leuchtschilder
Drei Anlagen, die zeigen, wie unterschiedlich eine leuchtende Fläche eingesetzt wird.

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Deluxe Laser, Göppingen: beleuchtetes Firmenschild
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Delicious 24/7, München: LED-Werbung im Dauerbetrieb
Delicious 24/7 in München betreibt seine LED-Werbung rund um die Uhr. Genau dafür zählt eine Konstruktion, bei der Module und Netzteil später einzeln getauscht werden können.
Lieferung im DACH-Raum
Großformatige Kästen reisen auf Palette, kleinere in gepolsterten Kisten. Für Kunden in Deutschland übernehmen wir Transport und Montage üblicherweise im selben Termin, inklusive Hubsteiger, falls die Arbeitshöhe es verlangt. Aufträge nach Österreich gehen ohne Zollgrenze per Spedition, bei gültiger UID-Nummer als innergemeinschaftliche Lieferung. Bei Sendungen in die Schweiz kümmern wir uns um die Ausfuhrpapiere, die Einfuhrabgaben verbleiben beim Kunden, wenn nichts anderes abgesprochen ist.
Häufige Fragen zu Leuchtkästen
Wann ist ein Leuchtkasten besser als ein Schriftzug aus Einzelbuchstaben?
Immer dann, wenn viel Information auf die Fläche muss, wenn das Motiv später wechseln soll oder wenn eine durchgehend leuchtende Fläche gewünscht ist. Ein Schriftzug aus Einzelbuchstaben wirkt hochwertiger und architektonischer, transportiert aber nur den Namen. Praxen, Apotheken, Werkstätten und Imbissbetriebe entscheiden sich deshalb häufig für den Kasten.
Was ist ein Nasenschild und wann brauche ich eines?
Ein Nasenschild, auch Ausleger genannt, ist ein doppelseitiger Leuchtkasten, der quer zur Fassade auskragt und damit längs der Straße sichtbar ist. Nötig wird er, wenn die Fassade parallel zur Blickrichtung steht, etwa in Fußgängerzonen und engen Straßen. Ein flacher Kasten verschwindet dort im schrägen Blickwinkel, das Nasenschild bleibt aus beiden Richtungen lesbar.
Lässt sich das Motiv später austauschen?
Ja, auf zwei Wegen. Beim Acrylkasten wird die Sichtfläche demontiert und neu bedruckt oder neu foliert. Beim Tuchspannrahmen ziehen Sie das bedruckte Textil mit dem Silikonkeder einfach heraus und setzen ein neues ein, das Gehäuse bleibt dabei an der Wand. Für Betriebe mit wechselnden Kampagnen ist die textile Variante deutlich praktischer.
Woran erkenne ich einen gut gebauten Leuchtkasten?
An der Gleichmäßigkeit der Fläche. Sichtbare Streifen, hellere Punkte über den LED-Modulen und dunkle Ecken sind das typische Mangelbild. Entscheidend sind der Abstand zwischen LED und Sichtfläche, eine ausreichende Bestückungsdichte mit zusätzlichen Modulen an Rändern und Ecken sowie eine Fläche aus gut streuendem Material wie gegossenem Acrylglas.
Ist ein LED-Leuchtkasten für den Außenbereich geeignet?
Ja, in Schutzart IP65, also staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt. Dazu gehören ein pulverbeschichteter Aluminiumkorpus, dichte Kabeldurchführungen und eine Gehäuseentwässerung, die Kondenswasser nach unten abführt. Tuchspannrahmen setzen wir dagegen vorrangig im Innenbereich ein, im Freien nur in geschützter Lage.
Was kostet ein LED-Leuchtkasten?
Preise nennen wir auf Anfrage, weil jeder Kasten nach Maß gebaut wird. In die Kalkulation gehen Größe der Sichtfläche, Bauform, Ausführung der Front, mögliche Sonderform, Stückzahl, Montageaufwand und die Genehmigungsplanung ein. Ein kostenloses Festpreisangebot erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden, unverbindlich und auf Wunsch mit Visualisierung.
Wie lange dauert die Herstellung?
Nach Ihrer Freigabe vergehen zwei bis vier Wochen, bis der Kasten fertig ist. Vorher stehen Entwurf, Druckdatenaufbereitung und Abstimmung, die wenige Tage brauchen. Wird eine Genehmigung benötigt, richtet sich der Gesamtzeitraum nach der Bearbeitungsdauer der Behörde. Kurzfristige Termine besprechen wir im Einzelfall.
Wie hoch ist der Stromverbrauch im Dauerbetrieb?
Deutlich niedriger als bei alter Leuchtstoffröhrentechnik, weil LED-Module bei gleicher Fläche erheblich weniger Leistung aufnehmen. Den konkreten Anschlusswert Ihrer Anlage geben wir im Angebot mit an. Über Dämmerungsschalter, Zeitschaltprogramm und Dimmung lässt sich die Betriebszeit zusätzlich begrenzen, was viele Werbeanlagensatzungen ohnehin verlangen.
Leuchtkasten nach Maß anfragen
Schicken Sie uns Ihr Motiv, ein Foto des Montageorts und das gewünschte Format. Wir schlagen Bauform und Ausführung vor und rechnen Ihnen daraus binnen eines Werktags ein kostenloses Festpreisangebot.
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